Bienen machen Schule

Seit Februar 2013 wird das Förderprojekt Aktion-Bien der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) an Schulen in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Ziel des Projektes ist es einen ökologisch ethischen Ansatz im Umgang mit Wild- und Honig-  bienen zu fördern und in Zusammenarbeit     mit dem Pädagogischen Landesinstituts (PL) mittels Umweltaufklärung ein Umdenken in der Bienenhaltung und der Landwirtschaft zu bewirken.

Für die Einstiegsarbeit werden Lehrer-Imker-Tandems gebildet und auf dem Schulgelände (oder in erreichbarer Nähe) eine Bienenbeute aufgestellt. Die Schulen können unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte und Arbeitsformen setzten. Alle Schüler der Schule sollen sich aber mit dem neuen Haustier identifizieren und im Laufe des Schuljahres ihren „Bien“ besuchen und kennen lernen. Die geförderten Schulen müssen sich für ein Langzeitprojekt „Bienen und Imkerei“ entscheiden und sollen Aktion-Bien möglichst in ihr Qualitätsprogramm übernehmen. Dazu fördert die LZU die Anschaffung der notwendiger Mittel wie Bienenbeute und Imkereiausrüstung.

Schüler horcht an Bienenkiste

Aktion bedeutet „Handeln“ in vielerlei Sicht: Mit Kopf, Herz, Hand, optischen Hilfsmitteln (Lupe, Fernglas, Mikroskop) und modernen digitalen Medien, wie z.B. Digitalkamera, Handy, etc. sollen die Lernenden den Bien und seine Bedeutung für unser Ökosystem durch eigene Beobachtungen entdecken. Mit möglichst im Werkraum selbst erstellten Bienenbeuten sollen die Lernenden experimentieren und dadurch neue Einstellungen - wie z.B. Übergänge zur extensiven, ökologischen Imkerei - gewinnen, diese praktizieren und vertreten können!

Die Schüler sollen ihre Beobachtungen sichern, diskutieren, mit selbst gebastelten Modellen veranschaulichen, in Arbeitsmappen dokumentieren oder in Schaukästen in der Schule oder auf der Schulhomepage präsentieren. Sie sollen schließlich selbst Imkertätigkeiten durchführen und können dann auch über eine Schülerfirma ihre Imkereiprodukte verkaufen. 

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